Senioren 2020

 

Kolping-Senioren Trossingen
besuchen Heuberg-Dorf Egesheim

 

  

 

Am letzten Tag des Monats September besuchten 24 Kolping-Senioren/innen der Kolpingsfamilie Trossingen das schmucke Heuberg-Dorf Egesheim. Der langjährige Bürgermeister dort, Josef Bär, heute im Ruhestand in Trossingen wohnhaft und Mitglied der Kolpingsfamilie, organisierte ein hochinteressantes Besichtigungsprogramm.

Die Trossinger wurden von Bürgermeister Hans Marquart vor dem Rathaus begrüßt. Er stellte das Dörflein, an der Unteren Bära gelegen und mit heute ca. 600 Einwohnern, vor. Erstaunlich: Es gibt keinen Landwirt mehr im Ort; alle Bewohner haben Arbeit in der örtlichen oder umgebenden Industrie ! Mit ca. 600 000 Euro Gewerbe-Steuer ist der Ort finanziell gut ausgestattet. Direkt neben dem Rathaus steht das Geburtshaus eines Bischofs der Diözese Rottenburg, Wilhelm von Reiser.

In der Kirche Mariä Himmelfahrt, ein barockes Kleinod des Heubergs und bis zur Säkularisation 1803 Eigentum des Augustinerchorherren-Klosters Beuron, gab die Gemeindereferentin Frau Straub einige Hinweise auf Gemälde und Architektur. Am westlichen Ortsausgang liegt am Südhang die Lorettokapelle. Hier gab Frau Beck einen Überblick zu Geschichte und künstlerischer Ausstattung.

Für die Teilnehmer bedeutete der anschließende Besuch in „Ferdis Bienenpark“ den absoluten Höhepunkt des Nachmittags in Egesheim. Ferdi Stier unternahm mit lustiger und doch verständlicher Erläuterung einen Streifzug durch sein Bienenparadies und die Bienenhaltung. Von den fast unglaublich hochorganisierten Bienen waren die Trossinger tief beeindruckt.

Nach Einkauf von Honig und anderen Bienenprodukten ging es zurück ins Dorf zur „Beeramühle“, seit 6 Generationen im Eigentum der Familie Schätzle. Der pensionierte Müller, Herr Schätzle, gab vor der Mühle einen geschichtlichen Rückblick auf ca. 800 Jahre seit Bestehen dieser Korn- und Sägemühle., die heute noch von einem Neffen des Eigentümers betrieben wird. Das Wasser für die Mühlräder kommt von der Unteren Bära und vom Anhauser Bach, der von Bubsheim herunter fließt. Hier war nun der Endpunkt der Besichtigungen erreicht und die stv. Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Jessica Wunderlich, bedankte sich beim Organisator der Führungen, Josef Bär, für den tollen Nachmittag. Dieser wiederum dankte den Teilnehmern für das Interesse an seinem früheren Wirkungsort und dem Leiter der Kolpingsenioren Walter Haas, dass er zu dieser Fahrt nach Egesheim eingeladen hatte.

Der gesellige Abschluss fand im Landgasthaus „Waldeck“ auf dem Risiberg statt

Bericht Walter Haas

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