Das Leitbild hat die Zeiten überdauert
Mitgliederversammlung 2017

Unter der Leitung von Andrea Lienhardt (vorne Mitte) sorgt dieses Vorstandsteam dafür, dass „Gemeinschaft“ in der Trossinger Kolpingsfamilie das ganze Jahr über gut gelingt.

Bericht und Foto Ingrid Kohler

Die Kolpingsfamilie Trossingen besteht seit 87 Jahren. Dass das Vereinsleben nach wie vor rege ist, beweist die stattliche Anzahl von 22 Veranstaltungen im vergangenen Jahr.

Adolf Kolping habe einmal gesagt: „Wenn man Freud und Leid teilt, wächst man zusammen“, betonte die Vorsitzende Andrea Lienhard. Dies sei auch das Schöne an der Gemeinschaft. „In der heutigen Zeit einen Ort zu haben, an dem man gemeinsam lachen oder auch weinen kann, wo jeder willkommen ist, gerade so wie er oder sie ist“, so die Vorsitzende.

Deshalb sei es auch sehr erfreulich, dass am Kolpinggedenktag am 4. Dezember sieben langjährige Mitglieder für ihre Treue geehrt werden konnten und es auch fünf Neuaufnahmen gab. „Dies zeigt, dass das Leitbild unserer Kolpingsfamilie in der heutigen Zeit noch immer aktuell ist“, betonte Andrea Lienhard. Die Mitgliederzahl von 111 im Jahr 2015 sind auf 115 Ende 2016 angestiegen. „Wir laden ein und machen Mut zur Gemeinschaft, insbesondere durch unsere Familienkreise“, so die Vorsitzende. Deshalb werde auch ein Familientag angeboten, der auf den 21. Mai 2017 datiert ist. Es sei das Ziel jungen Familien die Chance zu bieten, in einem Familienkreis Gemeinschaft zu erleben. Schriftführer Ekkehard Fehrenbach hielt Rückschau auf das vergangene Geschäftsjahr. So boten 22 Veranstaltungen den Mitgliedern und allen Interessierten vielfältige Bildungs- und Aktionsgelegenheiten. Kassier Thomas Lienhard ermöglichte Einblicke in die finanziellen Bewegungen des vergangenen Jahres. Pfingstmarktgartenfest, Weihnachtsmarkt und Nikolausbesuche und Funkenfeuer standen im Zeichen des Engagements für soziale Zwecke. Eine Spende aus der Nikolausaktion 2016 ging an eine Frauengruppe nach Uganda.

Der Vorsitzende des Trägervereins des Kolpingheims, der „Freizeit- und Bildungsstätte der Kolpingsfamilie Trossingen“, Martin Jörg, berichtete über die gute Zusammenarbeit mit der Kolpingsfamilie seit der Gründung im Jahr 1977. Alle 19 Mitglieder setzten sich seit Beginn für das Kolpingsheim auf dem Gauger ein, drei junge Mitglieder seien seit dem Jahr 2014 hinzugekommen. Im vergangenen Jahr habe das Gebäude einen Anstrich bekommen.

Auf Antrag von Erwin Amann wurde der Vorstandschaft einstimmige Entlastung erteilt. Er bescheinigte der Kolpingsfamilie ein bewegtes und interessantes Vereinsleben basierend auf den drei Säulen des Kolpingwerks mit Geselligkeit, Aktion und Sozialer Leistung. Bei den anstehenden Wahlen wurden Hüttenwart Josef Lindmeyer und Schriftführer Ekkehardt Fehrenbach für drei Jahre wiedergewählt, die Kassenprüfer Helmut Distel und Franz Aschenbrenner für ein Jahr. Das schon seit Jahren verwaiste Amt des stellvertretenden Vorsitzenden konnte weiterhin nicht besetzt werden.

„Die Kolpingsfamilie wirkt in die Stadt Trossingen hinein“, ist Pfarrer Thoma Schmollinger überzeugt. Vieles geschehe da im unsichtbaren Bereich – durch persönlichen Kontakten, in Gesprächen, Telefonaten und Begegnungen. „Wir gehen gemeinsam den Weg Adolf Kolpings, der gespürt hat, wo die Not der Zeit ist“.

 

 

 

 

 

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MV 2017