Kolpinggedenktag 8. Dezember 2019

Jubilare 2019

Die geehrten Mitglieder Angelo D`Alessandro, Mario Noce und Reinhold Reker zusammen mit Präses Pfarrer Thomas Schmollinger und der 2. Vorsitzende Jessica Wunderlich.  - von links - Nicht auf dem Bild sind Peter Messner, Hans-Erich Keller und Salvatore Paldino.

Ehrungen und Neuaufnahmen bei Kolping

Am Sonntag beging die Kolpingsfamilie den „Kolpinggedenktag“, der an Geburt und Tod des Gesellenvaters Adolph Kolping erinnert. Der Gottesdienst mit der Gemeinde wurde durch die Mitwirkung der Trossinger Bläserbuben und des Bezirkspräses Diakon Thomas Brehm aus Oberndorf zu einem festlichen Höhepunkt, der auch das 90-jährige Bestehen der Trossinger Kolpingsfamilie einschloss. Im Gemeindehaus fanden sich dann Mitglieder und Angehörige zur weltlichen Feier ein, welche mit einem Stehempfang –ausnahmsweise anl. des 90-Jährigen – eröffnet wurde. Die 2. Vorsitzende Jessica Wunderlich begrüßte die Gäste dann im Gemeindesaal. Bezirkspräses Thomas Brehm betonte in seinem Grußwort die besondere soziale Mitverantwortung von Kolping in der Gesellschaft, welche ihr bereits der Gründer und Sozialreformer Adolph Kolping auf den Weg gegeben habe.

Nach dem Mittagessen leiteten Martina und Karolin Loës musikalisch über zu den Jubilarehrungen. Urkunden des Kolpingwerks Deutschland und je einen kleinen Weihnachtsbaum, originell verpackt und einpflanzbar, erhielten Peter Messner für 60 Jahre Mitgliedschaft, Hans-Erich Keller und Reinhold Reker für 50 Jahre, Mario Noce, Angelo D`Alessandro und Salvatore Paldino für 25 Jahre Mitgliedschaft.

Jessica Wunderlich und Präses Thomas Schmollinger überreichten die Urkunden und Ehrennadeln an die Jubilare mit Dank für die Treue zum Kolpingwerk.

Erfreut und dankbar begrüßte die 2. Vorsitzende dann die vier neuen Mitglieder, welche sich für eine Mitgliedschaft entschlossen hatten: Josef und Roswitha Bär, Helmut Sauter und Benjamin Holfeld.“ Neumitglieder sind Zeichen für die Zukunft – dass es weitergeht und wir auch gemeinsam die 100 Jahre schaffen“, sagte Jessica Wunderlich.

Nochmals gestalteten Martina und Karolin Loës die musikalisch-gesangliche Überleitung zum Rückblick auf  90 Jahre Kolpingsfamilie Trossingen. Walter Haas erinnerte an die Gründung durch Stadtpfarrer Erwin Fischer im Jahr 1929 mit 9 Gesellen, das Verbot durch die Machthaber des Nazi-Regimes im Jahr 1936, die Wiedergründung 1947, die Vereinskrise 1965/66, die Überwindung derselben und all die noch heute gepflegten Aktivitäten und Aktionen wie Nikolauslaufen, Familienkreise, Pfingstmarkt-Gartenfest, Funkenfeuer, Familiensonntag; ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war der Erwerb und die Erweiterung des Kolpingheims 1972/1978.

Erwin Amann berichtete anschl. über die Spenden, welche die Kolpingsfamilie seit 1985 bis heute aus ihren Aktionen an Einrichtungen im „Sozialen Bereich“ geleistet hat: die Summe beläuft sich auf 54.600 Euro!

Dies und die Rückschau auf die 90 Jahre nahm Präses Thomas Schmollinger in seinem Grußwort zum Anlass, der Kolpingsfamilie für ihre Stellung im Leben der Kirchengemeinde und in der Stadt zu danken, indem er den Bischof Nikolaus mit seinen guten Werken an Armen und Kleinen als Vorbild für weiteres gutes Wirken der Kolpinggemeinschaft beschrieb.

Wie dies traditionell zu einem Kolpinggedenktag gehört, endete der inhaltliche Teil des Gedenktages mit dem gemeinsam gesungenen „Kolpinglied“. Beim Kaffeetrinken gab nochmals Gelegenheit zum Gespräch. 

Walter Haas

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gedenktag 2019