Kolpinggedenktag 2017

Dank für insgesamt 220 Jahre Treue und Engagement

Wohl behütet unter dem Schirm der Kirche: Die Kolpingsfamilie ehrte ihre Mitglieder Josef Schnell, Andrea Lienhard (Vorsitzende), Thomas Schmollinger (Präses), Marianne Grassl, Erich Krissmer, Georg Maier, Robert Schuster und Stefan Grassl.

Wie in den Jahren zuvor begann der Kolpinggedenktag mit einem feierlichen Gottesdienst. Das Thema war „Upgrade – unser Weg in die Zukunft“, die Predigt hielten Ines Rabus und Andrea Lienhard. Die Trossinger Bläserbuben gestalteten diesen musikalisch mit. Anschließend trafen sich die Kolpingmitglieder im Gemeindehaus zum gemeinsamen Mittagessen. Melanie und Michaela Loës umrahmten die Feier musikalisch. Das gemeinsam gesungene Geburtstagsständchen galt gleich zwei Mitgliedern. Erik Pattloch, Mitglied seit einem Jahr, feierte am Freitag seinen 40. Geburtstag und Robert Schuster, ebenfalls am Freitag, seinen 77. Geburtstag. Schuster wurde außerdem für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt.  Walter Haas berichtete in einem Impulsvortrag über Adolf Kolping und Karl Marx und die soziale Frage im 19. Jahrhundert.

Es gab insgesamt 220 Jahre Kolping Zugehörigkeit zu ehren, davon drei Mal für 60 Jahre und einmal für 40 Jahre. Die Vorsitzende Andrea Lienhard blickte zurück ins Jahr 1957, als Josef Schnell, Robert Schuster und Erich Krissmer aufgenommen wurden. Damals hatte die Kolpingsfamilie Trossingen 50 Mitglieder, und Präses war Pfarrer Anton Straub. Josef Schnell war Gründungsmitglied des ersten Familienkreises, während Robert Schuster in verschiedenen Etappen Vorsitzender der Kolpingsfamilie gewesen ist und nach Ernst Finkbeiner die Bergtouren der Männer führte. In diesem Zusammenhang zeigte sich Andrea Lienhard enttäuscht darüber, dass es bis heute keine Frauenbergtouren gebe. Sie gebe aber die Hoffnung noch nicht auf, meinte sie. Über Erich Krissmer wusste sie wenig, war er doch schon in ganz jungen Jahren von Trossingen nach Spaichingen gezogen, der Kolpingsfamilie Trossingen aber über 60 lange Jahre treu geblieben. Für 40-jährige Treue zur Kolpingsfamilie Trossingen wurde Georg Maier ausgezeichnet. Er habe für Adolf Kolping „gebrannt“ und im Jahr 1978 die Jugendgruppe gegründet. Auch nachdem er 24 Jahre lang Bürgermeister in Obernheim gewesen ist, habe er immer den Kontakt zur Kolpingsfamilie Trossingen gehalten. Eine Sonderehrung erfuhr Marianne Grassl, die mit Unterstützung ihres Mannes Stefan seit Beginn des Funkenfeuers im Jahr 1973 die Winterpuppe mit viel Akribie genäht und gebastelt hat, denn „was wäre ein Funken ohne Winterpuppe“. Andrea Lienhard bedankte sich bei den Grassls mit einem Geschenk für diese 44 Jahre außergewöhnlichen Engagements. Mit Ines Rabus ist aber bereits eine Nachfolgerin für das Nähen der Winterpuppe im Jahr 2018 gefunden.

Mit insgesamt fünf Neuaufnahmen, nämlich Inge und Hans Koslowski, Jutta und Siegbert Fetzer sowie Karoline Loës kann die Kolpingsfamilie in eine weitere erfolgreiche Zukunft blicken.

Bericht von Ingrid Kohler in der NECKARQUELLE

Bilder vom Kolpinggedenktag 2017 gibt es -----HIER-----

 

 

 

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Gedenktag 2017