Sommercafé seit 30 Jahren beliebt

Kolpingsfamilie zeigt damit die Verbundenheit zur katholischen Theresiengemeinde.

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Der Hitze entflohen sind die Senioren des diesjährigen Sommercafés. „Es wäre zu heiß gewesen hier auf der ansonsten herrlichen Grünfläche am Kolpingheim auf dem Gauger“, erklärt Walter Haas den Umzug ins Kolpingheim mit angenehmen Temperaturen. Das Kolpingheim selbst kommt in diesem Jahr ins Schwabenalter – vor 40 Jahren wurde das zuvor renovierte und erweiterte Gebäude feierlich eingeweiht. Etwa zehn Jahre später wurde die Idee des „Sommercafés“ geboren. „Wir von der Kolpingsfamilie sind ja auch Mitglieder der Theresiengemeinde und um diese Verbundenheit zu leben, laden wir jedes Jahr im Sommer die Senioren der Theresiengemeinde zu unserem Sommercafé ein“, erzählt Haas weiter. In diesem Jahr waren es aber weniger Besucher als in den Vorjahren. Da liege daran, „dass einige unserer Senioren verstorben sind oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu Veranstaltungen kommen können“, erzählt Gisela Mayer, bei der die Fäden der Senioren der Theresiengemeinde zusammenlaufen.

Dass alle Gekommenen Kaffee und die leckeren selbst gebackenen Kuchen und Torten genießen ist das eine. Es steht aber auch die Geselligkeit im Vordergrund und nicht zuletzt die Unterhaltung. Über viele Jahre hat Doris Kirchner gemeinsam mit Renate Zumkeller für ein immer wieder ansprechendes Programm gesorgt. „Das sind schon große Fußstapfen, in die wir jetzt treten“, meinte Ines Rabus als geistliche Leiterin und Jessica Wunderlich als neue stellvertretende Vorsitzende der Kolpingsfamilie den Mittag gestalteten. Doris Kirchner durfte sich indes entspannt zurücklehnen und den Mittag genießen. So sorgten Ines Rabus und Jessica Wunderlich für erste Lachsalven mit ihrer inszenierten Quizsendung „Wer weiß denn so was?“.

Quiz, nicht ganz ernst gemeint

Rabus hatte als Quizmasterin ihre liebe Not mit der sich recht naiv anstellenden Kandidatin Wunderlich, für die doch alles „mein Spezialgebiet“ war. Doch selbst die Frage „An welchem Fluss liegt Köln am Rhein“ war für sie kaum lösbar. Immerhin habe sie einen guten Job im Theater. „Ich verteile dort die Rollen.“ Das sei auch nicht besonders schwierig: „Ich verteile sie auf der Toilette.“ Weitere Ratespiele und Begriffe-Raten kamen bei den Senioren gut an und für die musikalische Unterhaltung mit bekannten Weisen sorgte wie immer Helmut Distel mit seinem Akkordeon.

Info:

Am Sonntag, 9. September feiert die Kolpingsfamilie im Rahmen des Familiensonntags auf dem Gauger „40 Jahre Erweiterungsbau Kolpingheim“.

 

 

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